Ueli und Marlies Raaflaub
Ueli und Marlies Raaflaub | (c) zVg

Gstaader Bio-Betrieb mit viel Herzblut

Neben Luxushotels und Chalets von Hollywoodstars lebt Familie Raaflaub.
 
Publiziert: 23.08.2022

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Von Chantal Bigler

Abseits von Glanz und Gloria arbeiten die Bio-Bergbauern oftmals 14 Stunden täglich – und geraten an den steilen Alpweiden auch in lebensgefährliche Situationen.

Die sechsköpfige Familie Raaflaub lebt in einer beliebten Feriendestination für Superreiche und ist Nachbar von Hollywood-Stars. Und doch hat sie kein luxuriöses Jetset-Leben. Trotz langer Tage und Herausforderungen überwiegt bei Ueli und Marlies aber die Freude an ihrer Alpkäseproduktion, Tier und Natur.

Hofübernahme bestimmt Leben
Die Zürcher Weinländerin Marlies liebt die Natur. Doch sie bezeichnet sich nicht als die klassische Bauernfrau: «Ich war eine Partymaus und wollte in meiner Jugend gar nicht bauern», erzählt sie rückblickend. Auch ihr Mann Ueli hat anfangs andere Interessen. Doch als sein Vater aus gesundheitlichen Gründen kürzertreten muss, stellt er sich zusammen mit seiner Familie dieser Aufgabe, die fortan ihr Leben bestimmt. Dabei stellen sie die abfallenden Alpenweiden immer wieder vor grosse Herausforderungen und manchmal auch in lebensgefährliche Situationen. Sie erleben hautnah, wie wild und ungezähmt die Natur sein kann: So zum Beispiel als sie bei einem heftigen Gewitter zwei schwangere Kühe verlieren. «Das war emotional schwierig zu akzeptieren und natürlich auch ein finanzieller Verlust», erinnert sich Ueli Raaflaub nur ungern zurück.

Wenn dein Leben in Gefahr ist
Raaflaubs haben turbulente Zeiten hinter sich: «Einmal hatte ich im Steilhang einen Unfall mit der Motorsäge. Ich schnitt mir in den Arm», erzählt Ueli, der kein Blut sehen kann.

Beim Mähen ist er auch schon mehrmals in ein Wespennest gefahren – eine schmerzhafte Erfahrung. Auch Marlies erlebt Geschichten im steilen Gelände: «Ueli war oben, um das Holz an der Seilwinde zu befestigen, ich bediente die Seilwinde unten», erzählt sie. Aus einem unerklärlichen Grund nimmt der Baumstamm eine hohe Geschwindigkeit auf und rast direkt auf Marlies zu: «Ich wollte mich hinter dem Traktor in Deckung begeben. Da der Stamm aber noch an der Seilwinde und diese wiederum am Traktor befestigt waren, brachte die Wucht des Baumes den Traktor fast zum Umkippen», schildert sie die Situation von damals. Wie durch ein Wunder bleibt Marlies unverletzt.

Im richtigen Moment da
Trotz den Gefahren: Die Raaflaubs lernen das Arbeiten in Gottes Schöpfung lieben und erleben oft Bewahrung, sei es bei den Tieren, bei der Ernte oder innerhalb der Familie. Aufgrund ihrer sozialen Ader engagieren sie sich bei Amnesty International und haben ein Herz für verfolgte Minderheiten oder Benachteiligte. «Es ist ein Geben und Nehmen – Gott schickt uns auch immer wieder die richtigen Leute im richtigen Moment», sagt Marlies. Als die Direktvermarktung immer grösser wird, immer mehr Produkte auf dem Hof verarbeitet werden, ist Marlies ohne Hilfe am Anschlag, einem Burn-out nahe. «Da bekam ich plötzlich Unterstützung von einer Person aus der Gemeinde, die wir anstellen durften.» Auch Ueli ist begeistert von Gottes Werken: «Wir sind von Gott abhängig und erleben ihn und das, was er schenkt, jeden Tag neu.»

© Online-Redaktion ERF Medien
 
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