Darunter litt auch Primarlehrerin Simone Schläpfer mehr als vier Jahre lang. Durch eine Schlaftherapie und viel Selbstdisziplin hat sie in langsamen Schritten zu einem gesunden Schlaf zurückgefunden.
Immer erreichbar, immer verfügbar! Fachleute sprechen von der schlaflosen 24-Stunden-Gesellschaft. Im Zeitalter der Digitalisierung und Dauererreichbarkeit ist Schlaf ein kostbares Gut. Und die Qualität des Tages misst sich nicht zuletzt an der Qualität der Nacht. Rund ein Viertel der Schweizer Bevölkerung kämpft mit Schlafstörungen. Der daraus entstandene Markt ist riesig: Schlafcoaches, Schlafkliniken, Schlafbrillen und Schlaf-Apps. Doch wie viel Schlaf braucht eigentlich ein Mensch und ab wann hat man überhaupt ein Schlafproblem?
Für Katharina Stingelin von der Klink für Schlafmedizin ist klar, dass Aufklärung am Anfang jeder Therapie steht: «Der menschliche Schlaf ist eine individuelle Sache und die Ursachen für Schlafstörungen sind sehr unterschiedlich. Viele Schlafprobleme können auch durch sehr praktische Massnahmen gelöst werden.» Laut aktueller Forschung gibt es mehr als 80 verschiedene Schlafkrankheiten. Am meisten verbreitet sind die Ein- und Durchschlafstörungen. Darunter litt auch Primarlehrerin Simone Schläpfer mehr als vier Jahre lang. Durch eine Schlaftherapie und sehr viel Selbstdisziplin hat sie in langsamen Schritten wieder zu einem gesunden Schlaf zurückgefunden – und zu einem normalen Leben.

